Willkommen bei INBAS-Sozialforschung

Wir sind ein sozialwissenschaftliches Institut und bieten Forschung und Evaluation, Planung und Entwicklung sowie Beratung und Begleitung zu sozialpolitischen Fragen an. Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement, Bildung und Kompetenzerwerb sowie Integration und gesellschaftliche Teilhabe sind unsere Schwerpunkte. mehr...

Unterstützung des Bundeselternnetzwerks der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)

INBAS-Sozialforschung unterstützt den Aufbau und die Weiterentwicklung des Bundeselternnetzwerks der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) bereits seit dem Jahr 2015 als Kooperationspartner und Projektträger.

bbt versteht sich als Interessenvertretung und Sprachrohr der Eltern mit Einwanderungsgeschichte auf Bundesebene. Es zielt darauf ab, Barrieren der Elternbeteiligung im Erziehungs- und Bildungssystem abzubauen und setzt sich für mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit ein. Das Bundeselternnetzwerk wurde im Oktober 2017 gegründet und vereinigt aktuell 12 Mitgliedsverbände und damit über 1.000 lokale Migranten(eltern)vereine aus ganz Deutschland unter einem Dach.

bbt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ko-finanziert und durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

Weitere Informationen finden sich unter www.bundeselternnetzwerk.de.

Analyse der Bedeutung des Bundesfreiwilligendienstes in Ostdeutschland für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 27 Jahren

Um einerseits mehr über die sozialstrukturelle Zusammensetzung und Motivation der BFD-Teilnehmenden ab 27 Jahren in den neuen Bundesländern zu erfahren und andererseits Besonderheiten und spezifische Herausforderungen der Einsatzbereiche herauszuarbeiten, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie/der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer eine wissenschaftliche Untersuchung über die Gründe und Folgen der überdurchschnittlich hohen Inanspruchnahme des Bundesfreiwilligendienstes durch Teilnehmende ab 27 Jahren in den ostdeutschen Bundesländern in Auftrag gegeben.

Die vorliegende Studie enthält eine ausführliche Dokumentation der erstmaligen Auswertung der Datensätze, welche im Rahmen der 2013 bis 2015 durchgeführten Evaluation der Freiwilligendienste erhoben wurden, nach Ost-West-Unterschieden. Dies wurde ergänzt um eine aktuelle explorative Befragung von Trägern, Zentralstellen sowie weiteren Schlüsselakteuren. Auf dieser Grundlage gibt die Studie sodann Empfehlungen für die künftige Ausgestaltung des BFD mit besonderer Relevanz für die neuen Bundesländer.

Weitere Informationen und der Bericht finden sich unter https://www.beauftragter-neue-laender.de/BNL/Redaktion/DE/Downloads/Publikationen/analyse-der-bedeutung-des-bundesfreiwilligendienstes.html

"Behörden müssen sich für das Ehrenamt öffnen"

Studie der INBAS-Sozialforschung GmbH untersucht die Beziehungen zwischen Ehren- und Hauptamt

Eine Vielzahl Ehrenamtlicher hilft Geflüchteten in zahlreichen Initiativen und Projekten zum Beispiel bei der Begleitung zum Arzt und Behörden, beim Lernen der deutschen Sprache und bei der Wohnungssuche. Dabei profitiert die Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern von einer engen Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen wie beispielsweise Mitarbeitende von Behörden, Unterkünften für Geflüchtete und Beratungsstellen. Naturgemäß kommt es aber auch zu Problemen, konträren Erwartungshaltungen und Interessenslagen im Beziehungsdreieck von Hauptamt, Ehrenamt und Geflüchteten.

Im Interview mit den Autoren der Studie, Susanne Huth und Dr. Jürgen Schumacher, INBAS-Sozialforschung GmbH Frankfurt am Main beantworten diese erste Fragen zu den Beziehungen zwischen Haupt- und Ehrenamt in der Arbeit mit Geflüchteten.

Interview und Bericht finden sich unter http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2018/20181023-am-kooperation-haupt-ehrenamt.html