INBAS-Sozialforschung GmbH

INBAS-Sozialforschung ist ein sozialwissenschaftliches Forschungs- und Planungsinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Geschäftsführung liegt bei Susanne Huth und Dr. Jürgen Schumacher.

Unsere Leistungen umfassen Forschung und Evaluation, Planung und Entwicklung, Beratung und Begleitung zu sozialpolitischen Fragen sowie Moderation und Vernetzung von sozialpolitischen Prozessen, wobei die inhaltlichen Schwerpunkte an den Schnittstellen der der folgenden Themenfelder liegen:

  • Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und Bürgerschaftliches Engagement
  • Integration und gesellschaftliche Teilhabe
  • Bildung und Kompetenzerwerb
  • Altenpflege und offene Altenarbeit.

INBAS-Sozialforschung wurde am 29. April 2003 gegründet. Ein Teil des Teams von INBAS-Sozialforschung war bereits davor gemeinsam im Vorläuferinstitut ISIS – Institut für Soziale Infrastruktur tätig. Dr. Jürgen Schumacher war dort von 1991 bis 2003 Gesellschafter, Susanne Huth von 1998 bis 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin. Mit der Neugründung von INBAS-Sozialforschung wurde der langjährigen Zusammenarbeit mit der INBAS GmbH in Offenbach Rechnung getragen: Gesellschafter sind zu gleichen Teilen die INBAS GmbH und Dr. Jürgen Schumacher. Die Verbindung der beiden Unternehmen ermöglicht es seitdem, größere und fachlich vielseitigere Projekte in Kooperation anzugehen.

INBAS-Sozialforschung ist auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene tätig und finanziert sich ausschließlich durch Aufträge und projektbezogene Förderung. Zu den Auftrag- und Zuwendungsgebern zählen Landes- und Bundesministerien, Ämter und Behörden, Kommunen und Landkreise, Vereine, Verbände und Stiftungen sowie europäische Institutionen. Dabei arbeiten wir immer wieder mit zahlreichen Partnern im In- und Ausland zusammen.

Die Befassung mit Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement hat sich zum wichtigsten Schwerpunkt der Institutsarbeit entwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem freiwilligen und bürgerschaftlichen Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund, der Rolle und Funktion von Migrantenorganisationen und der Interkulturellen Öffnung des traditionellen Freiwilligensektors.  

Über die Erforschung von Zustand und Entwicklung des freiwilligen und bürgerschaftlichen Engagements hinaus wurden Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung von Freiwilligenarbeit von Menschen mit Migrationshintergrund, Jugendlichen, Frauen und älteren Menschen entwickelt. Dabei geht es vor allem um

  • adäquate Rahmenbedingungen von (Migranten-)Organisationen, Ermöglichung und Unterstützung von freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement und Selbsthilfe,
  • Kooperation und Vernetzung von (Migranten-)Organisationen untereinander sowie mit Akteuren des Integrations-, Bildungs- / Ausbildungs- und Arbeitsmarktsystems,
  • Beratung und Qualifizierung von (Migranten-)Organisationen inkl. Prozesse des Kompetenzerwerbs und der Validierung von im Engagement erworbenen Kompetenzen.